Praxis Dres. med. Orth-Tannenberg

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Bauchaorten-Aneurysma

Screenen rettet Leben!


Unter einem Bauchaortenaneurysma versteht man eine Aussackung der Gefäßwand der Aorta, der größten Arterie des menschlichen Körpers.

Diese Aussackung kann umliegende Organe einengen und dadurch Beschwerden wie Bauch- und Rückenschmerzen hervorrufen. Es handelt sich hierbei um ein lebensbedrohliches Krankheitsbild. Kommt es zu einem Platzen des Bauchaortenaneurysmas, ist der Verlauf in 90 Prozent der Fälle tödlich, der Patient verblutet in kürzester Zeit innerlich.

Erkennt man das Vorliegen eines Aortenaneurysmas frühzeitig, ist bei einem geplanten vorsorglichen Eingriff, das Risiko von Komplikationen wesentlich geringer als im Notfall. Daher ist eine vorsorgliche sonografische Untersuchung sinnvoll.

Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin empfiehlt eine Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta bei folgenden Risikopatienten:

  1. Männer ab dem 65. Lebensjahr, insbesondere bei ehemaligen oder aktuellen Rauchern
  2. Männer und Frauen aller Altersstufen, deren Familienangehörige ein Bauchaortenaneursma haben (positive Familienanamnese).
  3. Frauen ab dem 65. Lebensjahr mit ehemaligem oder aktuellem Nikotinkonsum, Vorschäden an Herz oder Gefäßen oder positiver Familienanamnese.


Liegt ein Bauchaortenaneurysma vor, sind bis zu einer gewissen Größe zunächst nur regelmäßige Ultraschallkontrollen erforderlich, um eine mögliche weitere Größenzunahme zu erfassen. Ab einer bestimmten Größe wird dann eine operative Therapie empfohlen, welche mittels eines Aortenersatzes durch eine Prothese durchgeführt wird.

 

| 02.07.2010 |