Praxis Dres. med. Orth-Tannenberg

Internistische Hausärzte

Fachärzte für Innere Medizin

Hausärztliche Versorgung

Notfallmedizin

Unser Leisungsspektrum

Medizinische Vorsorgeuntersuchung von Sporttauchern

nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. GTÜM

Auf seine Tauchfähigkeit sollte sich jeder von einem erfahrenen Mediziner untersuchen lassen, der im Urlaub Tauchen lernen will. Das empfiehlt sich auch, obwohl die Tauchschulen in vielen Urlaubsgebieten kein ärztliches Attest verlangen, sondern nach dem Motto "Jeder ist für sich selbst verantwortlich" verfahren. Durch eine Vorab-Untersuchung sind körperliche Risikofaktoren auszuschließen.

Das besondere Augenmerk liegt dabei auf Herz und Lungen. Werden Probleme festgestellt, bedeutet das aber nicht unbedingt den Verzicht auf den Wassersport. Mit entsprechender Vorsorge können selbst Asthmapatienten und Menschen nach einem Herzinfarkt tauchen. Wer Medikamente einnimmt, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen, ob diese die Tauchfähigkeit beeinflussen. So machen beispielsweise Antiallergika müde und sollten deshalb vor einem Tauchgang nicht eingenommen werden. Abschwellende Nasentropfen dürfen zwölf Stunden vorher nicht eingenommen werden und Malariamittel können den Gleichgewichtssinn stören. Beruhigungsmittel und Psychopharmaka verändern den Hirnstoffwechsel, was durch den erhöhten Druck unter Wasser möglicherweise verstärkt wird.

| 25.11.2009 |